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Medienkompetenz

Sicher im WWW-Weltmeer: Ganz einfach mit dem „Surfschein“

Kinder sollten schon früh den Umgang mit dem Internet lernen. Doch wie fängt man damit an? Mit dem „Surfschein“ geht das ganz einfach! Mit einem lustigen Quiz können die Schüler ihr Wissen unter Beweis stellen und vieles dazulernen. 

Medienkompetenz: Sicher im WWW-Weltmeer: Ganz einfach mit dem „Surfschein“ Gemeinsam Aufgaben im Netz lösen und dafür einen „Surfschein“ bekommen, das motiviert Schüler © pressmaster - Fotolia.com

Surfen im Netz sollte geübt sein. Deshalb hat die Seite internet-abc.de den „Surfschein“ entwickelt. Um den zu bekommen, begeben sich die Schüler auf die Reise zu vier Inseln, wo sie jeweils ein Quiz lösen müssen. Auf der Eisscholle von Eddie, dem Pinguin, geht es um das Thema „Surfen und Internet“, das Eichhörnchen Flizzy kennt die Gefahren im Netz, der Ameisenbär Percy will alles rund ums Thema „Lesen, Hören und Sehen“ wissen und Jumpy, das Känguru, prüft das Thema „Mitreden und Mitmachen“. Auf jeder Themeninsel müssen die Fragen richtig beantwortet werden. Erst, wenn die Schüler genügend Punkte gesammelt haben, erhalten sie den „Surfschein“. Bis es so weit ist, müssen sie aber erst richtig „Surfen“ lernen. 

Zunächst sollen die Schüler in einem Unterrichtsgespräch sagen, was sie allgemein über das Netz wissen. Dafür eignet sich eine Fragerunde: Wie finde ich Informationen im Internet? Welche Gefahren lauern im Netz? Wie kann ich mitreden und mitmachen? Es kann sein, dass bei der Fragerunde schon Begriffe wie Suchmaschine, Browser oder Wikipedia fallen. Diese werden an die Tafel geschrieben, um zu zeigen, was die Klasse gesammelt weiß.  

Dann müssen die Schüler beweisen, wie gut sie das Netz und vor allem den Umgang damit kennen. In verschiedenen Teams begeben sie sich mit dem PC oder Tablet auf die Reise zu den Quiz-Inseln. Für eine Unterrichtsstunde eignet sich das kleine Surfschein-Quiz. 

Spielerisch lernen mit Surfschein-Quiz und Lernmodulen

Um zu verstehen wie dieses Quiz geht, müssen die Schüler sich erst anhören, was die Tiere darüber sagen. Am Anfang erklärt Pinguin Eddie, welche Voreinstellungen die Schüler machen müssen, bevor das Quiz losgehen kann: Die Schüler müssen anklicken, ob ein oder zwei Spieler das Quiz spielen möchten, ein kleines Comic als Profilbild auswählen und die Namen eintragen, die nachher auf dem Surfschein stehen sollen. Das, was die Tiere sagen, erscheint zusätzlich auch als Text auf der Bildfläche. Das Quiz kann also auch ohne Ton gespielt werden.

Sobald alle Voreinstellungen erledigt sind, erklärt Eddie mehr: Es gibt vier Themeninseln, bei denen fünf Fragen beantwortet werden müssen. Zu jeder Frage gibt es drei mögliche Antworten. Bei jeder richtigen Antwort leuchtet der Text Grün und der Spieler erhält einen Punkt. Wenn die Antwort nicht stimmt, leuchtet der Text Rot und die Tiere erklären, welche Antwort die richtige ist. Wenn ein Spieler genug Punkte gesammelt hat, erhält er seinen persönlichen Surfschein. Wenn der Surfschein nicht bestanden wurde, geben die Tiere Tipps für den nächsten Versuch. Die Schüler können zum Beispiel auf „Lernmodule“ klicken und die Themen, die sie nicht so gut kennen, üben und vertiefen. 

Weiterführende Informationen: 

Die Seite internet-abc.de stellt Lehrern Unterrichtsmaterialien zum Surfschein   

zur Verfügung. Neben pädagogischen Hinweisen enthalten die Materialien Arbeitsblätter, um die Themenbereiche zu üben und vertiefen. Zusätzlich gibt es einen Elternbrief, der über die pädagogischen Absichten des Surfscheins informiert.

Beim großen Surfschein-Quiz klicken die Spieler auf eine der Inseln und gelangen erst zu einem Puzzle-Spiel, das gelöst werden muss, bevor man zu den Fragen gelangt. Zum Beispiel müssen die Pinguine erst mit Mütze, Schal und Fliege versehen werden, bevor das Quiz beginnt oder die Spieler müssen ein Emoticon-Rätsel lösen. Dementsprechend benötigen die Schüler für das große Quiz mehr Wissen und Zeit. Es wird daher empfohlen, das große Quiz in mehreren Unterrichtsstunden oder in einer AG zu spielen. 

Rätsel gemeinsam lösen

Das Quiz kann entweder allein gespielt werden oder es treten zwei Spieler gegeneinander an. Aber es können sich auch drei oder vier Schüler als „ein Spieler“ ausgeben und es gemeinsam lösen. Dabei müssen sie zusammen überlegen, welche Antwort die richtige sein könnte, sich gegenseitig beraten und darüber diskutieren, wenn sie sich nicht einig sind. Dabei stärken die Schüler ihre Teamfähigkeit, tauschen ihr Wissen untereinander aus und setzen sich kritisch mit den Themen auseinander. 

Die Schüler notieren sich während des Quiz, welche Fragen ihnen schwerfallen. In einer anschließenden Frage- und Gesprächsrunde wird im Plenum besprochen, was die Schüler neu gelernt haben und ob es noch weitere offene Fragen gibt, die geklärt werden müssen.

Die Seite internet-abc.de stellt Lehrern Unterrichtsmaterialien zu den vier Themenbereichen zur Verfügung. Wenn die Schüler die Themen anhand der Arbeitsblätter und Online-Lernmodule aufgearbeitet haben, können sie ein zweites Mal versuchen, das Surfschein-Quiz zu lösen.  

Sicherer im WWW-Weltmeer

Wer gut aufgepasst und mitgearbeitet hat, weiß jetzt viel mehr darüber, wie man etwas im Internet sucht, welche Gefahren es gibt und an welche Regeln man sich im Netz halten soll. Wenn die Schüler genügend Punkte erreicht haben, generiert die Seite das Zertifikat für den „Surfschein“. Den können die Schüler ausdrucken oder auf dem PC oder Tablet speichern. 

Das Surfschein-Quiz bringt den Schülern spielerisch den richtigen Umgang mit dem Internet bei und stärkt ihre Medienkompetenz. Aber auch technisch lernen sie einiges dazu, indem die Inselbewohner ihnen erklären, wie sie durch das Quiz navigieren. Und wer den Surfschein schließlich in der Tasche hat, ist künftig viel sicherer im WWW-Weltmeer unterwegs.

Ananda Bräunig

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