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Sicheres Surfen für Kinder

Kinder müssen den Umgang mit den digitalen Werkzeugen erst erlernen. Ein sicherer Surfraum und eine speziell für Kinder eingerichtete Suchmaschine helfen dabei.

Internet: Sicheres Surfen für Kinder Damit Kinder sich sicher im Internet bewegen, ist es wichtig zu wissen, die richtigen Suchmaschinen auszuwählen © michaeljung - Fotolia.com

Digitale Medienbildung wird immer bedeutsamer und ist in Deutschland noch nicht ausreichend etabliert, wie eine gerade erschienene Studie zeigt. Es ist falsch anzunehmen, dass Kinder Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien erlangen, nur weil sie damit aufwachsen. Auch die „digital Natives“ müssen den Umgang mit den verfügbaren Werkzeugen erst erlernen. Kinder sollten dazu befähigt werden, Medien nicht nur zu konsumieren, sondern digitale Angebote als Werkzeuge zu nutzen und sie selbst zu erstellen. Dazu bedarf es aber zumindest im Grundschulalter, wenn das Bewusstsein für Gefahren im Netz noch nicht ausgebildet ist, eines sicheren Raumes. Die Suchmaschine fragFINN.de erlaubt es Kindern, sich im Internet frei zu bewegen. Ohne ständige Beobachtung durch Lehrer oder Eltern können sie das Internet entdecken.

Whitelist und sicherer Surfraum

Die Suchmaschine fragFinn.de arbeitet nach dem Whitelist-Prinzip. Eine Redaktion prüft vorab alle Webseiten, die sich auf dieser Liste befinden, darauf, ob sie für Kinder unbedenklich sind. Es sind in diesem Filter also nicht nur Seiten enthalten, die speziell für Kinder produziert wurden, sondern auch solche, die zwar für Erwachsene erstellt wurden, die aber für Kinder unbedenklich sind. Derzeit enthält die Whitelist ca. 11 000 Domains.

Um die Kinder allein am Computer arbeiten zu lassen, muss aber gewährleistet sein, dass sie nicht auf andere Webseiten zugreifen können. Das kann man mit verschiedenen Kinderschutzprogrammen erreichen. Eines davon ist der KinderServer, der sowohl am heimischen Computer, auf mobilen Geräten als auch in der Schule eingesetzt werden kann. Damit man den KinderServer auch in Netzwerken, zum Beispiel in Schulen zur Bereitstellung eines sicheren Surfraumes nutzen kann, muss man bestimmte Proxy-Einstellungen vornehmen. Informationen dazu findet man auf der Website des KinderServers.

Internet für Unterricht nutzen

Die Macher von fragFinn.de haben zusätzlich eine Startseite zur Verwendung in Schulen eingerichtet. Diese enthält neben der obligatorischen Suchmaske eine Zusammenstellung interessanter Websites zu einem bestimmten Thema. Diese Startseite kann ein guter Einstieg in ein neues Unterrichtsthema sein. Hier besteht die Möglichkeit, dass die Schüler selbst recherchieren. Sie werden so zu Forschern, die Informationen eigenständig zusammentragen können/müssen. Dabei wird die Rolle des passiven Bildungskonsumenten abgelegt. uDie Schüler eignen sich aktiv Wissen an.

Katrin Zinoun

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