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Online Berufe erleben und spielerisch erschließen

Mit beroobi.de macht Berufsorientierung richtig Spaß: Auf der interaktiven Website informieren sich Schüler spielerisch und interaktiv über Ausbildungsberufe: Tätigkeiten, Tagesablauf, Voraussetzungen, Ausbildung, Ansprechpartner. Eigenständig oder im Unterricht — auch für spontane Vertretungsstunden bestens geeignet!

beroobi.de: Online Berufe erleben und spielerisch erschließen Ganz anschaulich erfahren die Schüler, welche Fähigkeiten ein Konditor mitbringen muss ©goodluz - Fotolia.com

Berufsorientierung kann auch Spaß machen, z. B. mit dem Beruf-O-Mat, der ganz ähnlich wie der bekannte Wahl-O-Mat funktioniert: Man weiß noch nicht genau, was man wählen soll, beantwortet ein paar Fragen und erfährt dann, welcher Beruf (beziehungsweise beim Wahl-O-Mat welche Partei) zu den Antworten passt. Ein solcher Berufseignungstest in Miniaturform findet sich auf der Startseite des interaktiven Jugendportals beroobi, das auch noch weitere Tools dieser Art bietet: zum Beispiel eine Umfrage zum Thema „Was ist dir bei der Berufsentscheidung besonders wichtig?“ Oder eine „Berufe-Galerie“, bei der die Schüler mit Webcam oder per Foto-Upload sehen können, wie sie in verschiedenen Berufs-Outfits aussehen. Sie können sich dabei auch gleich über die jeweiligen Berufe informieren. Und wenn ein Schüler „überhaupt keinen Plan“ hat, was er beruflich machen will, ist das auch kein Problem: Er klickt auf der übersichtlichen Website auf den Button „Berufe finden“ und kommt auf ganz unterschiedlichen Wegen zum Ziel: Wer sich einfach nur einen bestimmten Beruf ansehen möchte, wird in der A-bis-Z-Liste schnell fündig. Wer ungefähr schon weiß, welchen Berufsbereich er sich vorstellen könnte, besucht die Seite mit den Berufsfeldern. Und wer es dem Zufall überlassen möchte, dreht einfach mit der Maus das Beruferad.

Berufe online erleben

„Erlebe Berufe online!“ — so lautet die Devise von beroobi und wer sich einzelne Berufe ansieht, merkt sofort: Das ist kein leeres Versprechen. Beim Beruf „Zimmerer/Zimmerin“ erscheint eine Registerkarte mit verschiedenen Möglichkeiten zum Anklicken: In einem kurzen Video begrüßt Jörn, ein junger Zimmerer, den Besucher und lässt seine Kettensäge aufheulen. Unter „7 Sachen“ öffnet sich ein Fenster mit Fotos von typischen Werkzeugen, auf die man mit der Maus die passenden Begriffe ziehen kann und in einem Video-Quiz stellt Jörn Wissensfragen. Die typische Zimmerer-Berufskleidung, die sogenannte Kluft, lässt sich mit der Maus erkunden: Einfach drüberfahren, und man erfährt zum Beispiel, dass die Cordhose einen so weiten Schlag hat, um Jörn „vor pieksenden Holzspänen in den Schuhen“ zu schützen.

Alle wesentlichen Aspekte der einzelnen Berufsbilder

Alle wesentlichen Aspekte der einzelnen Berufsbilder sind interaktiv aufbereitet und können spielerisch erschlossen werden: typische Tätigkeiten, ein minutiöser Tagesablauf (navigierbar über eine Uhr), Voraussetzungen und Details zur Ausbildung. Wenn man auf den Reiter „Werde aktiv!“ klickt, erscheinen Quellen für weitergehende Informationen und Ansprechpartner in Form einer ausführlich kommentierten Linkliste. Auch ein Bewerbungstipp von Jörns Chef ist dabei: Er rät, sich persönlich vorzustellen. Schließlich gibt es zusammenfassend auch noch die drei wichtigsten Gründe für diesen Beruf und Links zu ähnlichen Ausbildungsberufen.

„Über Geld spricht man nicht“ — dieser Grundsatz gilt nicht bei beroobi. Man erfährt genau, wie viel man im ersten, zweiten oder dritten Lehrjahr bekommt und auch, womit nach Abschluss der Ausbildung zu rechnen ist.
Und noch ein Pluspunkt: beroobi.de schafft es, auch für Schüler eher langweilige Inhalte unwiderstehlich zu verpacken: So sind zum Beispiel die erforderlichen beruflichen Voraussetzungen mit einer interaktiven Selbsteinschätzung verknüpft, die postwendend online ausgewertet wird: „Das sieht doch schon ganz gut aus! (…) Kann gut sein, dass dir der Beruf liegt. Ob das so ist[,] findest du noch besser heraus, indem du (…) mal in die Praxis schnupperst …“ — An diesem Kommentar sieht man auch gleich: Niemand wird entmutigt, sondern einfach nur dazu ermuntert, sich weitergehend zu informieren.

Vielseitige Nutzungsmöglichkeiten für Unterricht und Schule

Ganz oben rechts auf der übersichtlichen Benutzeroberfläche von beroobi findet sich der Button „Pädagogen“, der zu einer Seite mit „Materialien und Infos" für den Unterricht führt.

Hier zeigt der beroobi-Leitfaden, wie man das Portal am besten für die Berufsorientierung nutzt. Das File im PDF-Format kann auch als Präsentation eingesetzt werden, zum Beispiel bei einem Elternabend zum Thema Berufsorientierung.

Fünf modular aufgebaute Unterrichtseinheiten — idealerweise à 45 Minuten — eignen sich bestens, um spontane Freistunden in Klasse 8 bis 10 sinnvoll auszufüllen. Zahlreiche Linktipps führen zu weiteren kostenlosen Unterrichtsmaterialien oder zu kommentierten Linklisten (u. a. zu Einstellungstests, Schülerfirmen oder Kooperation mit Unternehmen und Mentoren).

Trotz der immensen Informationsfülle ist beroobi.de eine leicht zu navigierende, übersichtliche Website, die es verdient, bekannt gemacht zu werden. Zum Beispiel, indem man die Widgets „Beruf-O-Mat“ oder „Berufe-Rad“ auf der Schul-Website einbaut. Kostet nichts und ist mit diesem beroobi-Servicelink ganz einfach.

Martina Niekrawietz

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