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E-Mentoring-Programm fördert MINT-interessierte Schülerinnen

Spaß an MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) haben nicht nur Jungen. Bei CyberMentor erhalten Mädchen eine optimale Unterstützung, um ihre MINT-Interessen zu verwirklichen.

CyberMentor: E-Mentoring-Programm fördert MINT-interessierte Schülerinnen Sehr wohl etwas für Mädchen: Bei entsprechender Förderung begeistern sie sich für naturwissenschaftliche Fächer © Christian Schwier - Fotolia.com

„CyberMentor ist eine Chance, Einblicke in MINT zu erhalten, die man in der Schule nicht bekommt!“ (Julia, 13 Jahre, Teilnehmerin bei CyberMentor)

Mädchen, die an CyberMentor teilnehmen, wissen, dass MINT viel mehr zu bieten hat als lange Mathematikformeln oder chemische Verbindungen. Für MINT begeisterte Mädchen ist CyberMentor ein ideales Angebot, sich intensiv mit MINT-Themen zu beschäftigen — und dabei individuell gefördert zu werden. Seit nunmehr zehn Jahren unterstützt das größte wissenschaftlich begleitete E-Mentoring-Programm deutschlandweit MINT-interessierte Mädchen — über 5000 konnten bisher davon profitieren.

Vom individuellen Mentoring des Programms profitieren jährlich bis zu 800 Schülerinnen im Alter von 12 bis 18 Jahren. Die Mädchen werden mindestens ein Jahr von einer persönlichen Mentorin mit gleichen MINT-Interessen auf der passwortgeschützten Online-Plattform begleitet. Die Mentorinnen sind MINT-Frauen aus Wirtschaft und Wissenschaft, die sich ehrenamtlich bei CyberMentor engagieren und wöchentlich ca. 30 Minuten für einen Online-Austausch via Chat, E-Mail oder in Foren zur Verfügung stehen.

Die persönliche MINT-Mentorin als Vorbild

Als wichtigste Ansprechpartnerin und Vorbild gibt die Mentorin einen Einblick in ihren Berufsalltag, bietet Informationen rund um MINT und initiiert gemeinsame MINT-Projekte, wie z. B. Kristalle züchten, untersuchen, warum leere Batterien höher hüpfen, oder eine App programmieren. Jüngere Schülerinnen haben so die Chance, den MINT-Bereich aus einer außerschulischen Perspektive kennenzulernen. Ältere Schülerinnen bekommen hilfreiche Tipps für die Berufs- und Studienwahl.

Mädchen entdecken die Vielfalt von MINT

Weitere Informationen:

Kontakt: Teresa Greindl (Teresa.Greindl(at)CyberMentor.de) Ansprechpartnerin Lehrkräfte/Schülerinnen, Universität Regensburg, Telefon: +49 941 943 3621

Das Programm wird geleitet von Prof. Dr. Heidrun Stöger von der Universität Regensburg und Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Finanzierung erfolgt durch die Unternehmen Siemens AG, Daimler AG, IBM Deutschland GmbH, SAP AG, ZF Friedrichshafen AG, Krones AG und Maschinenfabrik Reinhausen GmbH sowie durch den Arbeitgeberverband Gesamtmetall.

Gemeinsam mit ihrer Mentorin sind die Schülerinnen Teil eines festen MINT-Netzwerks: einer Community, die aus zwei Mentoring-Paaren mit gleichen MINT-Interessen besteht. Auf der Online-Plattform steht den Mädchen eine „MINT-Welt“ zur Verfügung, in der es — allein, gemeinsam mit der Mentorin oder der Community — zahlreiche Lernangebote zu entdecken gibt.

Neben einem großen MINT-Diskussionsforum bietet CyberMentor eine umfassende Sammlung von Projekten an, die die Teilnehmerinnen im Laufe des Mentoring-Jahres bearbeiten können. Sie erfahren, welche Rolle MINT in ihrem Alltag spielt (Warum kocht Wasser mit Salz schneller als ohne Salz?) und können selbst spannende Experimente durchführen (Wie lade ich mein Smartphone mit einer Essiggurke auf?). In der plattforminternen Zeitschrift CyberNews können die Mädchen u. a. eigene Artikel über MINT-Themen oder ihre MINT-Projekte verfassen und sich über Veranstaltungen in ihrer Nähe informieren.

Zudem werden regelmäßige Themenchats zu interessanten MINT-Themen von Mentorinnen moderiert, wie z. B. Lasertechnik und deren Einsatz in der Medizin oder Wie sieht der Berufsalltag einer Programmiererin aus?. Die Schülerinnen erleben auf der Plattform den MINT-Bereich somit in einer Vielfalt, die über die 1:1-Betreuung durch eine persönliche Mentorin deutlich hinausgeht. Gleichzeitig entwickeln sie durch die Teilnahme an CyberMentor eigene Zukunftsperspektiven: Durch CyberMentor habe ich viel über Berufe erfahren, die ich vorher noch gar nicht kannte. Mädchen gibt der Austausch mit ‚MINT-Frauen‛ Mut, Interessen wirklich nachzugehen und MINT-Berufe nicht wegen des geringen Frauenanteils zu scheuen (Mia, 17 Jahre, Mentee).

Informieren Sie Ihre Schülerinnen über CyberMentor

Lehrkräfte, die CyberMentor ihren Schülerinnen vorstellen möchten, haben die Möglichkeit, eine Mitarbeiterin in die Schule einzuladen, die das Programm vor Ort kostenfrei vorstellt. Flyer, die ebenfalls kostenfrei angefordert werden können, informieren Lehrer und ihre Schülerinnen zusätzlich über das E-Mentoring-Programm.
Die Anmeldung ist das gesamte Jahr über möglich. Der nächste Rundenstart ist im Dezember 2016.

Nicole Dutschmann/CyberMentor

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